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Wirtschaftminister bei WJ Schleswig

Schleswig-Holsteins Wirtschaft wächst derzeit überproportional. Die Wirtschaft im Echten Norden ist durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt. 198.000 Unternehmen zählen dazu, nur 2% davon sind Großunternehmen. „Das hat Vor- und Nachteile“ beschreibt Buchholz, „zumindest ist eine andere Wirtschaftspolitik notwendig.“ Er macht es am Beispiel Bürokratie fest. Bürokratieabbau ist gerade für kleine Unternehmen wichtig. Sie müssen in Relation zum Gesamtunternehmen viel mehr Zeit investieren, den gesetzlichen Meldepflichten gerecht zu werden. Außerdem verweist er darauf, dass die neue Landesregierung das Vergabegesetz deutlich verschlankt hat. Die Attraktivität der Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen soll sich damit erhöhen. Auch sind Schleswig-Holsteins Aktivitäten im Bereich der Innovationsforschung nach seiner Ansicht zu gering. „Wir brauchen mehr für kleinere und mittlere Unternehmen nutzbare Ergebnisse aus den Hochschulen“. „Und“ so der Wirtschaftsminister, „wir dürfen auch etwas selbstbewusster sein. Wir haben eine ganze Reihe von Weltmarktführern, aber wir zeigen sie nicht. Wenn wir sie zeigen, würden auch manche Fachkräfte den Weg in das nördliche Bundesland suchen.“ Martin Felske, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Schleswig, dankt dem Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein für seine motivierenden Worte und seine wertvollen Einschätzungen zu regionalwirtschaftlichen Themen. Er wünscht Dr. Buchholz bei der Umsetzung der vielen Rahmenbedingungen viel Erfolg. Gute Rahmenbedingungen sind eine gute Grundlage für erfolgreiches Unternehmertum.

 

 

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